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Texas Hold'em Texas Hold'em - oder einfach Hold'em, wie es die meisten Spieler nennen, ist heute vermutlich die bekannteste und populärste Pokervariante der Welt. Diese Popularität erklärt sich durch das in letzter Zeit explosionsartig anwachsende Interesse an Poker- Fernsehübertragungen der World Poker Tour und der World Series of Poker, Celebrity Poker-Events und den Berichten über andere Turniere, die das Publikum fesseln. Online-Spieler haben Millionen aus dem Turnier-Eintrittsgeld von 25 $ gemacht, was zur Popularität von Online-Poker beitrug. Hold'em wird überall bevorzugt. Ob online oder in einem richtigen Pokerzimmer, Hold'em wird überall nach den gleichen Regeln gespielt. Wie bei den meisten Pokerarten, wird bei Hold'em das übliche Deck mit 52 Karten verwendet. Hold'em wird online in der Regel mit 9 oder 10 Spielern am Tisch gespielt. Blinds Beispiel: In einem 2 $ / 4 $ Limit-Spiel wäre der Small Blind 1 $ und der Big Blind 2 $.
Am Tisch Platz nehmen Wenn Sie am Tisch Platz nehmen, müssen Sie warten, bis der Big Blind Ihre Position erreicht. Das erfolgt automatisch, weil der Button nach jeder Runde eine Position nach links (im Uhrzeigersinn) weiter wandert. Alternativ können Sie durch Posting sofort Karten erhalten. Das heißt, Sie machen einen Einsatz in Höhe des Big Blind. Ihr Posting bewirkt, dass Sie sofort und in den folgenden Runden Karten erhalten. Jeder Spieler muss einen Small Blind und einen Big Blind einmal pro Runde setzen. Wenn Sie einen Blind verpasst haben, müssen Sie warten, bis der Big Blind Ihre Position erreicht.Durch Posting beider Blinds kommen Sie wieder ins Spiel. Beide zahlen Sie dann gleichzeitig ein. Ein Betrag gleich dem Big Blind gilt als Teil Ihres Einsatzes und spielt für Sie. Ein Betrag gleich dem Small Blind wird Teil des Potts und ist nicht Teil Ihres Einsatzes. Beispiel: Wenn Sie bei einem 2 $ / 4 $ Limit-Hold'em-Spiel die Blinds verpassen und nicht auf den Big Blind warten möchten, um wieder ins Spiel zu kommen, müssten Sie 3 $ in den Pott geben. 2 $ werden Teil Ihres Einsatzes der ersten Runde und 1 $ würde zum Pott gehören und an den Gewinner gehen. Erste Runde
Jeder Spieler beginnt mit zwei Karten, dann werden fünf Karten offen in die Mitte des Tisches gelegt. Jede dieser Gemeinschaftskarten können von jedem Spieler zur Vervollständigung des bestmöglichen Blatts verwendet werden, d. h. jeder Spieler hat Zugriff auf insgesamt sieben Karten. Jeder Spieler versucht, das bestmögliche Pokerblatt unter Verwendung von fünf der sieben Karten zu bilden. Da ein Pokerblatt aus genau fünf Karten besteht, spielen nur die besten fünf der sieben Karten mit. Auch wenn Sie keine Erfahrung mit Hold'em haben, brauchen Sie nicht zu grübeln, welche die besten Karten sind. Die Software wählt automatisch die besten fünf Karten für Sie aus, wenn es an der zeit ist, die Blätter zu vergleichen. Beim Hold'em, wie bei allen Pokerarten, werden Einsätze gemacht. Beim Hold'em gibt es vier Einsatzrunden. Die Höhe der Einsätze hängt von der Struktur des Spiels ab. Beim Hold'em gibt es drei Varianten: In der ersten Runde beginnt der Spieler links vom Big Blind mit dem Einsatz. Diese Position wird gelegentlich „under-the-gun“ genannt (frei übersetzt: mit der Pistole im Nacken). Auf dem Bild oben sind Sie "Under-the-Gun". Als erster Spieler haben Sie drei Möglichkeiten. Sie können: Was Sie möchten, geben Sie durch Anklicken einer Schaltfläche in einem Dialogfeld an. Wenn Sie irgendwann aufgeben, scheiden Ihre Karten aus dem Spiel aus und sind nicht mehr auf dem Bildschirm sichtbar. Sie sind bis zum nächsten Blatt draußen und der Pott geht Sie nichts mehr an. Wenn Sie aufgeben, hat der nächste Spieler die gleichen Wahlmöglichkeiten. Wenn alle aufgeben, darunter der Small Blind, geht der Pott an den Big Blind und das nächste Blatt wird ausgeteilt. Wenn Sie oder ein anderer Spieler die Einsatzrunde eröffnet, haben alle nachfolgenden Spieler drei Wahlmöglichkeiten: Jeder nachfolgende Spieler hat die gleichen drei Wahlmöglichkeiten. Hat es eine Erhöhung gegeben, muss jeder Spieler, der im Spiel bleiben will, entweder mitgehen - also seinen Einsatz auf die gleiche Höhe bringen - oder selber erhöhen. In jeder einzelnen Runde können maximal ein Einsatz plus drei Erhöhungen gemacht werden. Wenn die Blinds an der Reihe sind zu setzen, haben sie die gleichen drei Wahlmöglichkeiten. Weil sie aber schon Chips in den Pott getan haben, werden diese Chips auf den Einsatz angerechnet. Beispiel: In einen 2 $ / 4 $ Limit-Spiel haben Sie mit 2 $ eröffnet und zwei Spieler haben sich für eine Erhöhung entschieden; jetzt beträgt der Einsatz 6 $. Ist der Small Blind an der Reihe, könnte er aufgeben. Er könnte mitgehen, indem er 5 $ in den Pott legt. (Er hatte bereits 1 $ bezahlt). Er könnte auch erhöhen, indem er 7 $ in den Pott legt. Hiermit wäre die Einsatzobergrenze - oder Cap -erreicht. (Bei Pott-Limit und No-Limit gibt es keinen „Cap“. Die Anzahl der Einsätze ist nicht begrenzt.)
Ebenso setzt der Big Blind, der schon 2 $ inm Pott hat, 2 $ weniger. Hat es keine Erhöhung gegeben, hat der Big Blind eine zusätzliche Wahlmöglichkeit. Er kann erhöhen, woraufhin jeder andere aktive Spieler die Möglichkeit hat, zu erhöhen, auf die Erhöhung mit einer eigenen Erhöhung zu antworten oder aufzugeben. Der Big Blind hat die zusätzliche Wahlmöglichkeit, nicht zu erhöhen, was Einsatzrunde beendet. Der Big Blind wird in dieser Situation im Pokerjargon „Live Blind“ genannt. Der Flop
Die zweite Einsatzrunde beginnt. In dieser Runde beginnt der erste aktive Spieler (einer, der noch Karten hat) links vom Button. Ist der Small Blind in der ersten Runde mitgegangen, ist dieser Spieler als Erster an der Reihe, auch wenn er der Vorletzte in der ersten Runde war. Nur in the erste Runde (auch „Pre-Flop-Runde“ genannt) beginnt das Setzen nicht an dieser Position. In allen Runden nach der ersten hat der erste Spieler zwei Möglichkeiten: Wenn niemand setzt, haben alle Spieler nacheinander diese Möglichkeit. Es ist in jeder Runde außer der ersten möglich, dass kein Einsatz geleistet wird. Eine Runde, in der kein Einsatz geleistet wurde, wird „checked around“ genannt. Entscheidet sich ein Spieler zu setzen, haben alle nachfolgenden Spieler drei Wahlmöglichkeiten: Ein Spieler, der „checkt“, behält seine Karten. Entscheidet sich ein Spieler zu setzen, wenn er an der Reihe ist, haben alle Spieler, die gecheckt haben, die vorgenannten drei Möglichkeiten. Wenn Sie erst checken und dann erhöhen, wenn Sie wissen wie teuer die Runde für Sie wird, nennt sich das „Check-Raising“. Wenn Sie das tun, riskieren Sie natürlich dass niemand setzt. Der Turn
Die dritte Einsatzrunde beginnt. In dieser Runde beginnt wieder der erste aktive Spieler links vom Button. Einsätze werden genau wie in der zweiten Runde geleistet. Wird Limit gespielt, sind die Einsätze in der dritten und vierten Runde normalerweise doppelt so hoch, wie in den ersten beiden Runden. Der River
Die vierte und letzte Einsatzrunde beginnt. In dieser Runde beginnt wieder der erste aktive Spieler links vom Button. Einsätze werden genau wie in den beiden vorigen Runden geleistet. Showdown Die Spieler zeigen ihre Karten nicht gleichzeitig. Der Showdown erfolgt in vorgegebener Reihenfolge. Die Software zeigt die Karten des ersten Spielers, der beim River einen Einsatz geleistet hat oder des Spielers, der zuletzt erhöht hat. Gab es keine Einsätze im River, werden die Karten des ersten Spielers, der im Turn gesetzt hat oder des letzten Spielers, der erhöht hat, als erste im Showdown gezeigt. Hat der nächste aktive Spieler ein besseres Blatt als das gerade gezeigte oder ein gleichwertiges, zeigt die Software dessen Karten. Hat der nächste aktive Spieler kein besseres Blatt, lässt das Programm den Spieler wählen: Er kann seine Karten zeigen, wenn er das wünscht, oder er kann sie ohne sie zu zeigen ablegen (Muck). Die Software behandelt alle aktiven Spieler nacheinander in gleicher Weise, sie zeigt das Blatt, wenn es besser als oder gleichwertig dem besten zuletz gezeigten Blatt ist oder bietet die Wahl zwischen Zeigen oder „Muck“. Der Pott fällt schließlich dem Spieler mit dem besten Blatt zu.
Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie den Wert Ihres Blatts verkennen und versehentlich einen Gewinn wegwerfen könnten. Wenn Sie bis zum Schluss mitgegangen sind, vergibt die Software den Pott an das beste Blatt und meldet im Chat-Fenster den Wert dieses Blatts. Zum Beispiel könnten Sie sich so stark darauf konzentriert haben, einen Flush zu vervollständigen, dass Sie eine Straight übersehen. Die Software stellt beim Showdown auf alle Fälle sicher, dass das beste Blatt gewinnt. Wenn die Einsätze in der letzten Runde nicht ausgeglichen wurden, wenn also ein Spieler „gesetzt oder erhöht hat und niemand mitgegangen ist, gibt es keinen Showdown. Die Software teilt den Pott dem Spieler zu, der zuletzt gesetzt hat. Das gilt entsprechend auch für vorangegangene Runden. Wenn dies in einer früheren Runde geschieht, werden keine weiteren Karten mehr ausgeteilt und das Spiel ist beendet. Manchmal hat ein Spieler nicht mehr genug Chips, bevor alle Einsätze gemacht wurden. In diesem Fall setzt der Spieler „All-In“ und die Software eröffnet einen oder mehrere Nebenpötte, die zu Spielende entsprechend verteilt werden. Wenn ein Spieler „All-In“ setzt, kann er keinen weiteren Einsatz mehr leisten und auch nicht erhöhen, aber ein Showdown findet trotzdem statt. Spieler zeigen oft ihre Karten nicht, wenn sie verlieren. Sie sind aber berechtigt, alle Karten zu sehen, die aktiv beim Showdown waren, auch wenn sie nicht gezeigt wurden. Klicken Sie auf LAST HAND (LETZTES BLATT). Ein neues Fenster wirdgeöffnet, wo alle Ergebnisse der aktiven Spieler vor dem Showdown gezeigt werden. Sie können auch in diesem Fenster alle früheren Ergebnisse ansehen, bis zu den letzten 50 in Ihrer derzeitigen Sitzung. Bei der Bestimmung des gewinnenden Blatts, schließt die Kombination der fünf besten Karten manchmal beide Holekarten eines Spielers ein. Manchmal ist nur eine Holekarte darin enthalten. Manchmal, selten, werden die Holekarten nicht verwendet. Das ist der Fall, wenn die Gemeinschaftskarten ein Blatt ergeben, das besser als alle Blätter ist, die unter Verwendung der Hole-Karten der Spieler möglich sind. Das nennt man „Playing the Board“. Spielen alle Spieler das Board, wird der Pott gleichmäßig zwischen allen aktiven Spielern aufgeteilt. Zum Beispiel: Mit einem Ass-High-Straight aus vier verschiedenen Farben im Board wäre es für jeden Spieler unmöglich, eine bessere Kartenkombination zu bilden. Wenn drei aktive Spieler übrig sind, teilt das Programm den Pott gleichmäßig unter diesen drei auf, da sie alle das Board spielen.
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Full Tilt Poker Team |
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